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Bendern
Pfarramt: St. Luziweg 3, 9487 Bendern, Tel. 373
14 94
Pfarrei zu Unserer Lieben Frau Mariä Himmelfahrt
Bendern: evtl. keltisch „Benna" (=Landzunge,
Horn, Vorgebirge) u. „durum" bzw. „duron" (=befestigte
Niederlassung, Festung, Burg); Gamprin: wohl lateinisch „campus
r(h)eni" (=Rheinfeld). - Die neuen Ausgrabungen brachten
eine kleine merowingische Eigenkirche ans Licht. Damit verband
sich später eine grosse Landpfarrei, die nicht nur Bendern-Gamprin,
Schellenberg und Ruggell, Aspen und Berg umfasste, sondern auch
Sennwald, Salez und Haag jenseits des Rheines. Ihr Zentrum war
im 8. Jh. ein rechteckiger Kirchenbau mit Chorschranken. Wohl
schon Anfang des 9. Jh. kam die Marienkirche wenigstens
teilweise als Dotation an das Damenstift Schänis, das noch
1045-1178 die Hälfte der Kirche innehatte. 1194 schenkte
sie der Staufe Heinrich VI. dem Prämonstratenserkloster St.
Luzi in Chur, das die Kirche sich 1251 inkorporieren konnte. Die
linksrheinischen Teile der Pfarrei machten sich schon rechtlich
oder zumindest faktisch im Spätmittelalter selbständig.
Die heutige Kirche geht wesentlich auf die gleiche Zeit zurück
(Schiff 13. Jh., Chor 15. Jh.); 1875 zur Hälfte niedergerissen;
1969-1971 umfangreiche archäologische Grabungen anlässlich
der Renovation, die 1970 mit der Altarweihe abgeschlossen wurde.
Bis 1816 hatten Prämonstratenserpatres die Seelsorge inne;
dann wurde diese von Weltgeistlichen übernommen. Die Kollatur
war seit 1814 in Händen Österreichs, das sie indes 1876
der Gemeinde überliess. - In der Au, westlich von Bendern,
nahe dem Rheinufer, offenes Feldkapellchen mit grossem
Kruzifix.

Pfarrkirche
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Die heutige Kirche geht wesentlich auf die gleiche Zeit
zurück (Schiff 13. Jh., Chor 15. Jh.); 1875 zur Hälfte
niedergerissen; 1969-1971 umfangreiche archäologische
Grabungen anlässlich der Renovation, die 1970 mit der
Altarweihe abgeschlossen wurde. Bis 1816 hatten Prämonstratenserpatres
die Seelsorge inne; dann wurde diese von Weltgeistlichen
übernommen. Die Kollatur war seit 1814 in Händen Österreichs,
das sie indes 1876 der Gemeinde überliess. Renovation der
Pfarrkirche 1968-1971; jüngste Renovation 1999/ 2000
begonnen.
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Pfarrkirche
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Lourdesgrotte bei der Pfarrkirche
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An der Strasse
nach Schellenberg Wegkapellchen St. Maria in Gamprin-Oberbühl
(erbaut 1865, renoviert 1941).
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| Gesamtzahl Einwohner in Bendern (2002): |
1,129
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| Anzahl Katholiken (2002): |
948
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| Fläche Km2: |
6,140
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| Höhe m.ü.M.: |
472
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