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Mauren
Pfarrei zu den hll. Aposteln Peter und Paul
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Pfarrkirche Mauren |
Um 1178 wird „Muron" (althochdeutsch, lateinisch
„murus": Gemäuer) erstmals urkundlich erwähnt.
Der Kirchsatz ist seit dem Hochmittelalter bezeugt. Die Kollatur
war in Händen der Herren von Schellenberg, dann 1318-1382
bei einer alten Feldkircher Familie, von 1382 an bei den Johannitern
zu Feldkirch, von wo aus deren geistliche Ordensbrüder die
Pfarrei betreuten. 1529 baten die Pfarrgenossen, dass der Seelsorger
in einem neuerrichteten Haus wohnen und von da aus seinen Dienst
versehen dürfte, was erst 1594 möglich wurde. Als die
Komturei Feldkirch aufgehoben und zuerst an das Benediktinerkloster
Weingarten (1610-1695) und dann (1695) an die Benediktinerabtei
Ottobeuren verkauft worden war, behielt sich die Stadt das Patronatsrecht
vor. Seit 1918 verzichtete Feldkirch auf das Präsentationsrecht.
Die alte Pfarrkirche St. Peter und Paul stammte aus der
romanischen Stilepoche; davon waren noch Teile erhalten. 1842
wurde die Kirche niedergelegt, 1843 die bestehende Pfarrkirche
vollendet. Innen- und Aussenrenovation der Pfarrkirche 1947-1949;
letzte Renovation 1988 abgeschlossen. Totenkapelle (unter
dem Chor der Pfarrkirche) erbaut 1971. - Am Abhang oberhalb des
Dorfes steht das Dehli- bzw. Dele-Kapellchen, in dem früher
die jetzt in der Pfarrkirche befindliche spätgotische Pietà
(um 1490) stand und das der Schmerzhaften Muttergottes gewidmet
ist.
Zur Gemeinde Mauren gehört auch die Ortschaft Schaanwald,
für die 1936-1939 die Kirche der hl. Theresia von Lisieux
nach Plänen von Anton Jäger errichtet wurde. Innenrenovation
dieser Kirche 1972, erneute Renovation 1996 vollendet.
Theresien Kirche Schaanwald
| Gesamtzahl Einwohner in Mauren: |
3,516
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| Anzahl Katholiken: |
2,713
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| Fläche Km2: |
7,450
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| Höhe m.ü.M.: |
472
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