Erzbistum Vaduz
Fürstentum Liechtenstein

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Schaan St. Laurentius

     Reberastrasse 14-16, Postfach 625, 9494 Schaan

     Tel. 232 16 71, Fax 231 16 72, pfarrei [ ] schaan.li

 

Gottesdienstzeiten: Link auf https://www.schaan.li/LebenSoziales/Religion.aspx

 

Pfarrseelsorger:

     Pfr. Florian Hasler hasler.florian [ ] schulen.li

     Kpl. Herbert Graf, Tel. 231 16 73

    

Religionslehrkräfte:

     Sabine Hermann

 

Italienermission:

Reberastrasse 1, Postfach 514, 9494 Schaan, Tel. 232 29 22, Fax 232 29 19, mcischaan [ ] gmx.net

     Don Egidio Todeschini

 

 

Kloster St. Elisabeth:

     Duxgass 55, 9494 Schaan, Tel. 239 64 44, Fax 239 64 45

 

Kapellen:

     Kirche St. Peter

     Maria zum Trost Dux

     Hauskapelle im LAK-Haus St. Laurentius

     Kirche St. Josef Planken


Pfarrei St. Laurentius

Erwähnt 842: Scana bzw. auch Scanaua - evtl. keltisch wie „esca" (=am Wasser), vielleicht aber im Zusammenhang mit "scamnum" (=Sandbank). Ältestes christliches Zentrum im Lande (Urpfarrei). Mit Benützung des schon verlassenen römischen Kastells entstand im 5. Jh. eine Kirche mit Baptisterium, die im 9./10. Jh. als Saalkirche neu erbaut wurde. Das war wohl die im karolingischen Reichsurbar (um 850) erwähnte Kirche des Königsgutes, das 965 durch Tausch an das Kloster Säckingen kam. 1298 erscheint sie in einem Ablassbrief erstmals als ecclesia S. Petri.



Die heutige Kapelle ist spätgotischer Herkunft (nach 1499). St. Peter war zuerst Pfarrkirche, und zwar für die romanische Bevölkerung. Letzte grössere Renovationen 1963 und 1998 abgeschlossen.



Kapelle St. Peter
 

Für den alemannischen Volksanteil war die Laurentiuskirche bestimmt, bei der auch ein alemannischer Friedhof des 6./7. Jh. gefunden wurde. Ein Neubau dieser frühmittelalterlichen Kirche, von der heute noch der Turm erhalten ist, wurde um 1100 errichtet. Im Verlaufe des Mittelalters wurde St. Laurentius die Pfarrkirche (als solche erstmals um 1300 urkundlich erwähnt).
Pfarrkirche hl. Laurentius

Die Kollatur hatten die Grafen von Montfort, die sie 1386 dem Domkapitel übergaben. Im Jahre 1900 wurde die Kirche niedergelegt, ausgenommen der Turm. Die neue Pfarrkirche war weiter südlich nach den Plänen des Wiener Architekten Gustav von Neumann errichtet worden; 1893 erfolgte ihre Konsekration. Letzte Renovation 1978 abgeschlossen. - Zur Pfarrei Schaan gehört die Kapelle Maria zum Trost auf Dux, deren heutiger Bau 1716 errichtet und 1743 konsekriert wurde; Turmbau 1789, Neueindeckung desselben und Bau der Vorhalle 1829. Renovationen 1909, 1943, 1974 und 1997/98.


Kapelle Maria zum Trost auf Dux

Votivbilder seit 1707. Bis heute beliebte und vielbesuchte Wallfahrtskapelle. - Pest-Kapellchen, um 1740 errichtet, mit einem 1845 entstandenen und anlässlich der Renovation nach 1950 durch eine Kopie ersetzten Bild der Muttergottes und der heiligen Fabian und Martin versehen, ursprünglich an der Landstrasse im Mühleholz, seit 1971 am Fürstensträsschen stehend. - Friedhofkapelle St. Johannes aus dem Jahre 1934. - Kloster St. Elisabeth mit eigener Hauskapelle seit 1935.

Kloster St. Elisabeth

Zum Pfarreigebiet gehört die Gemeinde Planken. An der Planknerstrasse steht das sogenannte Plankner Kapellchen (renoviert 1950) mit Muttergottes-Wandbild.



St. Josefkapelle
 


Planken (1282 „Blankin", 1361 „Planken"): rätoromanisch „plaunca" (=Steilhang, Halde). - Die Walser auf Planken (eigene Gemeinde), zur Pfarrei Schaan gehörig, erhielten 1768 eine St. Josefskapelle. Renovation 1929/30; Neugestaltung 1955.