Fastenopfer 2026

Wer ist unser FASTENOPFER?

Die Kirchliche Stiftung Katholisches Fastenopfer Erzbistum Vaduz ist Trägerin des Fastenopfers der katholischen Kirche in Liechtenstein. Um dieser Einrichtung eine solide rechtliche Grundlage zu geben, wurde die Fastenopfer-Stiftung am 2. Dezember 2000 gegründet und am 20. Dezember 2000 in das Öffentlichkeits- bzw. Handelsregister eingetragen. Gemäss Schreiben der FL-Steuerverwaltung vom 12. Januar 2001 ist die Stiftung von der Steuerpflicht befreit. Spenden können somit in der Steuererklärung als freiwillige Geldleistung an eine Institution mit gemeinnützigem Zweck angegeben werden.


Stiftungsvorstand ist derzeit der Apostolische Administrator von Vaduz. Ihm steht ein Beirat zur Seite, dem die Pfarrer und ein liechtensteinischer Treuhänder angehören. Stiftungsvorstand und Beirat arbeiten ehrenamtlich und beziehen keine Spesenvergütung. Die Kosten für die Fastenopferaktion trägt auch in diesem Jahr das Erzbistum Vaduz, so dass alle eingegangenen Spendengelder ohne Abzüge an die Projekte weitergeleitet werden. Die zweckentsprechende Verwendung der Mittel ist also 1:1 gewährleistet. Die Jahresrechnung wird von einer externen Revisionsstelle überprüft.

Was will unser FASTENOPFER?

Die Stiftung bezweckt die ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung missionarischer und karitativer Projekte der katholischen Kirche. Sie will diesen Zweck erfüllen durch geeignete Information und Bewusstseinsbildung sowie vor allem durch die Förderung konkreter Hilfsprojekte. Zur Erlangung der finanziellen Mittel wird insbesondere die jährliche Fastenopfer-Sammlung in den Pfarreien des Erzbistums Vaduz durchgeführt. Die Auswahl der Projekte erfolgt in der Regel durch direkte Kontakte mit den betroffenen oder hilfesuchenden Personen bzw. Institutionen.

Wie können Sie mit Ihrer FASTENOPFER-Spende
helfen?

Die Fastenopfer-Mittel ergeben sich aus der Fastenopfer-Kollekte, die am Palmsonntag in den Pfarreien eingezogen wird. Sie können mit dem beigefügten Einzahlungsschein Ihre FASTENOPFER-Spende auch direkt überweisen. Wenn Sie mit Ihrer Überweisung ein bestimmtes Projekt unterstützen möchten, vermerken Sie dies bitte bei Online-Überweisungen in der Rubrik «Mitteilung an den Empfänger» oder «Verwendungszweck ». Bei Bareinzahlungen am Postschalter geben Sie bitte dort das Projekt an oder teilen Sie uns telefonisch, per E-Mail oder brieflich mit, welches Projekt Sie unterstützen möchten.

– Kirchliche Stiftung Katholisches Fastenopfer
Erzbistum Vaduz: Postkonto 90-152108-7
IBAN CH36 0900 0000 90152 1087
– Kirchliche Stiftung Katholisches Fastenopfer
Erzbistum Vaduz: D-Konto 201.171.37 bei
Liechtensteinische Landesbank AG (LLB),
Städtle 44, 9490 Vaduz
IBAN LI80 0880 0000 0201 17137


Korrespondenzadresse bzw. Fastenopferverwaltung:
Erzbischöfliche Kanzlei
Fürst-Franz-Josef-Str. 112, 9490 Vaduz
Tel. (+423) 233 23 11
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Im Voraus sei Ihnen im Namen aller, die Ihre grosszügige Unterstützung erfahren dürfen, herzlich gedankt. Neben der materiellen Hilfeleistung zählt vor allem auch Ihre geistig-geistliche Solidarität, namentlich Ihr Gebet, worum wir Sie ebenfalls bitten.


Liebe Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner!


Im Zentrum des Lebens Jesu steht die Hinwendung zu den Armen. Auch Papst Franziskus lädt uns immer wieder zur Haltung der Barmherzigkeit ein. Ich danke Ihnen sehr, wenn Sie mit einem offenen Herzen Menschen in Not und Sorge unterstützen. Das ist auch ein Aspekt christlichen Fastens.


Ganz herzlich eine gesegnete und gute Fastenzeit.


Dankbar


Apostolischer Administrator

Bischof Benno Elbs

 



Was tut unser FASTENOPFER im Jahr 2025?

Von vielen unterschiedlichen Anfragen wurden für das diesjährige FASTENOPFER sechs Projekte ausgewählt, bei denen ein persönlicher Bezug zu Liechtenstein besteht. Somit ist gewährleistet, dass die Spendengelder sicher ankommen und effizient verwendet werden. In der Fastenzeit gibt es in den einzelnen Pfarreien Liechtensteins verschiedene Aktionen zur Sensibilisierung für das Anliegen des Teilens. Hinweise finden Sie unter anderem im Kirchenblatt IN CHRISTO. Das FASTENOPFER folgt einem klaren Konzept:

  • Sie bestimmen selbst, für welches Projekt Ihre
    Spende verwendet wird, sofern Sie bei der Überweisung
    das Projekt angeben.
  • Der volle Spendenbetrag geht an die Projekte.
    Die Unkosten trägt das Erzbistum Vaduz.
  • Die Rechnung wird jährlich von einem Treuhandbüro
    geprüft

 

 

 

Projekt 1 Hilfswerke Liechtensteiner Missionsschwestern

Das FASTENOPFER unterstützt die Missionswerke der Liechtensteiner Missionsschwestern Sr. Rebecca Frick (Moro, Peru) und Sr. Leoni Hasler (†13.12.2019).

Projekt 3: Water of Life Project – Quelle der Hoffnung

Zur Diözese Mutare im Osten Simbabwes gehört eine grosse Landbevölkerung mit sehr begrenztem Zugang zu medizinischer Versorgung und sozialen Diensten. Eine der diözesanen Hilfseinrichtungen ist das St. Mary´s Community Gesundheitszentrum, eine Lebensader für ca. 8000 Menschen, welches aber über keinen Zugang zu sauberem Wasser verfügt. Mit Ihrer Spende wird ein Brunnenloch gebohrt und eine solarbetriebene Wasserpumpe installiert. Damit kann das Gesundheitszentrum mit sauberem Wasser versorgt und somit die Sicherheit und Würde von Müttern mit Kindern gewährleistet werden. Die Diözese Mutare mit Bischof Paul Horan garantiert den langfristigen Unterhalt dieses Projekte guten Ruf.

Projekt 2: «De Paul Public School, Kopergaon, Maharahstra, Indien» - Ein Projekt der Vinzentiner-Kongregation sowie Pfarreiprojekt 2025 der Pfarrei Mauren Schaanwald

Dank der finanziellen Unterstützung aus Liechtenstein konnte die Vinzentiner-Kongregation bereits 2006 eine Primarschule in Uvinza errichten. In den Jahren 2010/11 sowie durch weitere Pfarreiprojekte 2016, 2019 und 2020 wurde die De Paul Schule mehrfach erweitert. Aufgrund stetig steigender Schülerzahlen ist nun ein weiterer Ausbau notwendig. Besonders dringend sind zusätzliche Transportmöglichkeiten sowie die Verbesserung wichtiger Infrastrukturen, um den Kindern ein sicheres und förderliches Lernumfeld zu ermöglichen

Projekt 4: Verein für humanitäre Hilfe erbittet Unterstützung für medizin. Zentrum «Shalom»

Die Schwestern der unbefleckten Empfängnis in Burkina Faso betreuen das Zentrum Shalom, welches eine hochwertige Versorgung für einkommensschwache Familie anbietet. Da die derzeitige Infrastruktur überlastet ist, wird ein Zubau geplant. Das Leistungsspektrum umfasst Allgemeinmedizin, Geburtshilfe, Pädiatrie, Augenheilkunde, Labor sowie eine Apotheke. Jede Unterstützung wird dringend benötigt.